Torsten Konrad

Writes in Torsten Konrad - Künstler, Lehrer & Trainer

Meditation erlaubt das Zur-Mitte-Kommen in der ausgeglichenen Begegnung mit allen Ebenen unserer Realität. Viele Vorteile für unsere körperliche und geistige Gesundheit werden der Meditationspraxis zugeschrieben. Es gibt dabei etliche Techniken, Herangehens- und Wirkweisen, sowie spirituelle und religiöse Traditionen.
Die Erfahrung unserer Selbst kann von unendlich vielen inneren Orten und Anteilen her bestimmt werden. Jede Art dieser Selbstverortung bringt ein anderes Selbstverständnis, anderen Kontakt zur Welt und damit einhergehend andere Erlebnisse mit sich. Die unbewusste und gewohnte Grundtendenz für unsere Selbstverortung ist ein Durchschnittscocktail der tausenden Aspekte, die unsere Persönlichkeit ausmachen und prägen.
„Viele Sichtweisen und innere Konzepte gehen davon aus, dass Liebe ein Gefühl ist, das davon abhängt, wie gut und richtig ein Umstand oder wie berührend eine Situation oder ein Mensch ist. So passiert es oft, dass wir die Gestaltungskraft, die in unserer Zuwendung liegt, gar nicht so richtig mitbekommen. Wir verlieben uns wenn etwas liebenswert scheint und entlieben uns, wenn es damit aufhört.
Bewegung ist die Bewusstseinsebene, die am meisten Transparenz und dadurch auch Offenbarungscharakter bezüglich unserer Persönlichkeit und Gewohnheitsmuster in sich trägt. Unsere Aufmerksamkeit in Bewegung ist weniger fähig, ausschließlich auf eine Sache konzentriert zu sein und kann dadurch weniger Kontrolle für das Kaschieren von ungeliebten Tendenzen aufbringen.
Die Aufmerksamkeit eines Menschen wird durch seine Wahrnehmungsfilter bestimmt. Wahrnehmung beschreibt den Vorgang, in dem wir Dinge aufnehmen, die zu unseren Sinnen, so wie sie konfiguriert sind, passen. Das bedeutet, wir nehmen Dinge letztlich wahr, um uns und unser altes Selbst zu bestätigen.